
Flüchtende: Malteser fordern mehr Unterkünfte
Die geflüchteten Ukrainer in Leverkusen müssen dringend besser untergebracht werden – so lautet die Forderung des Malteser Hilfsdienstes. Sammelunterkünfte, wie zum Beispiel zwei Turnhallen in Leverkusen, dürften nicht zu Dauerunterkünften werden.
Veröffentlicht: Mittwoch, 27.04.2022 04:33
Einige der rund 1.120 geflüchteten Ukrainer in Leverkusen sind in privaten Wohnungen untergekommen, viele aber in zwei Turnhallen und der Sammelunterkunft an der Merziger Straße. Aktuell reicht der Platz noch, weil nach den ersten Wochen gerade nicht mehr viele neue Flüchtlinge hier ankommen, sagt die Stadt. Und die Versorgung der Menschen in den Turnhallen funktioniert gerade auch. Allerdings könne das nur eine Übergangslösung sein.
Die Stadt rechnet langfristig damit, dass in Leverkusen mehrere tausend Flüchtlinge aus der Ukraine untergebracht werden müssen. Neue Gemeinschaftsunterkünfte sollen die Turnhallen bald ersetzen, wann und wo – darüber will die Stadt aber erst etwas sagen, wenn die Pläne konkreter sind. Gleiches gilt für Integrationsangebote, die die Stadt nach eigener Aussage in Arbeit hat.