
Forderung: Stadt soll Flüchtlingskinder aufnehmen
Bilder von durchnässten, frierenden, kranken oder unterversorgten Kindern in griechischen Flüchtlingslagern – die versetzen die Wohlfahrtsverbände in Leverkusen in Alarmbereitschaft. Sie fordern den Stadtrat auf, sich dem Bündnis „Sicherer Hafen“ anzuschließen und den Menschen, vor allem Kindern vor Ort zu helfen.
Veröffentlicht: Dienstag, 04.02.2020 13:10
„Diesen Menschen muss nicht irgendwann, sondern jetzt geholfen werden“, heißt es in dem Appell der Leverkusener Wohlfahrtsverbände. Die Flüchtlingslager in Griechenland quellen über – dort seien in Lagern aktuell circa 40.000 Menschen untergebracht. Die Lager bieten aber eigentlich nur Platz für 7.500 Menschen.
Leverkusen müsse einschreiten. Die Wohlfahrtsverbände aus unserer Stadt weisen auf einen Ratsbeschluss aus 2018 hin. Die Politiker hatten damals beschlossen, zusätzlich zu den bisherigen Quoten weitere gerettete Flüchtlinge aufzunehmen. Leverkusen solle sich jetzt zu seiner humanitären Verantwortung bekennen.