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Frauenberatungsstellen fordern Umdenken
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Frauenberatungsstellen fordern Umdenken

Nach dem Mord an einer 22-Jährigen in Schlebusch Anfang des Monats fordern die Leverkusener Frauenberatungsstellen ein Umdenken in der Gesellschaft und mehr Schutz für Frauen. Das Schlebuscher Mordopfer soll vor ihrem Tod gestalkt worden sein.

Veröffentlicht: Montag, 27.07.2020 04:14

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Jeden dritten Tag wird in Deutschland eine Frau von ihrem Partner oder Ex-Partner ermordet – mit dieser schockierenden Statistik machen die Frauenberatungsstellen auf ein Problem aufmerksam. Die Dimensionen von Stalking und Gewalt gegen Frauen würden in der Gesellschaft völlig unterschätzt.

Laut Beratungsstellen gibt es allein bei uns in der Stadt 500 Anzeigen pro Jahr wegen Stalkings. Allerdings würden sich nur 80 Prozent der Stalker an offizielle Kontaktverbote halten. Die Leverkusener Frauenberatungsstellen fordern deshalb eine effektive Verfolgung der Stalker und angemessene Bestrafungen. 

Außerdem ermutigen sie Frauen dazu, sich Hilfe zu suchen. Betroffene Frauen finden in den Leverkusener Beratungsstellen Unterstützung und Hilfe: 

  1. Frauenberatungsstelle Leverkusen e.V./Interventionsstelle bei Häuslicher Gewalt www.frauenberatungsstelle-leverkusen 
  2.  Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt www.frauennotruf-lev.de 
  3. Frauenhaus Leverkusen www.frauenhaus-leverkusen.de 




 

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