Anzeige
Frauennotruf: Fördermittel für Flüchtlingshilfe gestrichen
Teilen:

Frauennotruf: Fördermittel für Flüchtlingshilfe gestrichen

Gezielte Hilfe für traumatisierte Flüchtlingsfrauen – die gibt es in Leverkusen ab sofort nicht mehr. Das Land hat dem Frauennotruf die Fördermittel für das Projekt gestrichen.

Veröffentlicht: Montag, 11.02.2019 05:44

Anzeige

Die Begründung: Die Zahl der ankommenden Flüchtlinge ist deutlich zurückgegangen und die Frauen könnten durch das reguläre Hilfesystem mit betreut werden. Der Frauennotruf sieht das anders: Zwar sinke die Zahl der nach Leverkusen kommenden Flüchtlinge, aber der Beratungsbedarf sei weiterhin hoch und der Zugang zum Hilfesystem für die Frauen sehr schwierig. Das Projekt gab es seit 2016 in der Stadt. Eine andere Stelle, die die Lücke füllen könne, gebe es nicht, bedauert der Frauennotruf.

Anzeige
Anzeige
Anzeige