Friseure fordern Friseurabstinenz im Profi-Fußball

Fußball Bundesligist Bayer 04 bekommt ungewöhnliche Kritik. Die Friseurinnung Bergisches Land hat sich in einem offiziellen Schreiben an den Verein gewandt und fordert, dass sich die Fußballprofis zur Fiseurabstinenz bekennen. Auch der Bundesverband der Friseure appelliert an den DFB. Der Unmut über frisch frisierte Spieler auf dem Platz ist groß.

© Bayer 04

Fußballer sind vor allem für junge Menschen Vorbilder - wenn sie in Coronazeiten frisch frisiert auf dem Platz stehen, ist das ein völlig falsches Signal, heißt es von der Friseurinnung. Seit Mitte Dezember dürfen Friseure nicht mehr arbeiten. Bei Verstößen droht ihnen ein hohes Bußgeld. Trotzdem bekommen sie immer wieder Anfragen von Kunden. Die Friseurinnung fordert, dass sich die Fußballprofis solidarisch zeigen und auf neue Haarschnitte verzichten. Bayer 04 weist aber alle Verantwortung von sich. Wie die Spieler an ihre Frisuren kommen sei nicht nachvollziehbar und letztlich auch Privatsache. In einem Schreiben an unsere Redaktion heißt es von Bayer 04. Man wisse nicht von wem sich die Profis ihre Haare machen lassen, vielleicht sei auch einfach nur ein gutes Haargeld für die Frisuren verantwortlich.

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