
Frühwarnsystem soll Leverkusen früher vor Hochwasser warnen
Mehr Zeit zum Reagieren bei Starkregen: Ein neues Frühwarnsystem im Bergischen Land soll mögliche Überschwemmungen künftig schneller erkennen. Dafür gibt es rund 1,91 Millionen Euro Fördergeld von EU und Land NRW. Auch Leverkusen soll davon profitieren.
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Zwei neue Radargeräte und künstliche Intelligenz
Wenn in Leverkusen und der Region künftig große Mengen Regen herunterkommen, soll schneller klar sein, wo es kritisch werden könnte. Dafür werden im Bergischen Land zwei neue Radargeräte installiert. Außerdem kommt ein KI-System zum Einsatz, das Niederschlagsdaten mit Hochwasserberechnungen verbindet.
So sollen mögliche Überschwemmungen früher erkannt und die Warnzeiten verkürzt werden. Die neuen Radargeräte sollen bis Mitte nächsten Jahres installiert werden. Auch Leverkusen soll dadurch im Ernstfall früher gewarnt werden können.
Frühwarnsystem als Reaktion auf frühere Überflutungen
Das Projekt ist auch vor dem Hintergrund der schweren Überflutungen in Leverkusen vor fünf Jahren entstanden. Die Erfahrungen mit Starkregen und Hochwasser zeigen, wie wichtig möglichst frühe Informationen über drohende Überschwemmungen sind.
Für das neue Frühwarnsystem stellen die EU und das Land NRW rund 1,91 Millionen Euro Fördergeld bereit. Das Projekt soll bis Anfang 2029 laufen.