
Grund dafür ist Medienberichten zufolge eine geheime Kritikerliste und die illegale Erfassung privater Daten.
Monsanto wird vorgeworfen, Journalisten, Abgeordnete und andere Kritiker des Unternehmens auf einer geheimen Liste geführt zu haben. Mithilfe von privaten Daten wie Adressen, Telefonnummern und Hobbys habe man sie beeinflussen wollen, außerdem soll es ein Ranking je nach Einfluss und Grad der Beeinflussbarkeit gegeben haben. Rund 200 Personen sollen auf der Liste stehen, die Verwaltung lag offenbar bei PR-Agenturen.
Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft Paris. Sie reagiert damit auf Klagen der Zeitung „Le Monde“ und eines Journalisten auf der Liste.
Bayer hat bereits mitgeteilt, nichts von all dem gewusst zu haben. Datenschutz habe einen großen Stellenwert für den Konzern, heißt es in einer Stellungnahme.