Gewalt gegen Rettungskräfte

Feuerwehrleute und Rettungskräfte sollen besser vor Gewalt geschützt werden. Das ist das Ziel des Aktionsplans „Gemeinsam gegen Gewalt“, den das NRW-Innenministerium jetzt vorgestellt hat. Demnach müssen Arbeitgeber von Rettungskräften inzwischen alle Vorfälle von Gewalt gegen ihre Arbeitnehmer melden. 

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Das Innenministerium will darüber Statistik führen und künftig weitere Maßnahmen einleiten, wie zum Beispiel eine Art psychologisches Unterstützungsteam. Außerdem sollen Rettungskräfte in Fortbildungen auf gefährliche und gewalttätige Situationen besser vorbereitet werden.

Im Fokus steht dabei nicht nur körperliche Gewalt, sondern auch verbale Gewalt wie Drohungen oder Beleidigungen. Die sind laut Feuerwehr auch bei uns in der Stadt ein immer größer werdendes Problem. Allein in den letzten vier Jahren hat es insgesamt 17 Fälle von Gewalt gegen Hilfskräfte der Leverkusener Feuerwehr und des Rettungsdienstes gegeben. 

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