Gotteshäuser kämpfen um ihre Existenz

In Leverkusens Gotteshäusern wird es immer leerer. Im letzten Jahr haben rund 1.200 Menschen bei uns in der Stadt der evangelischen und katholischen Kirche den Rücken gekehrt und sind ausgetreten. Das hat das Amtsgericht auf Radio Leverkusen Nachfrage mitgeteilt.

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Für viele Stadtteile lohnt sich ein eigener Gottesdienst nicht mehr – deshalb hatten zuletzt auch die evangelischen Kirchengemeinden in Quettingen und Lützenkirchen angekündigt, sich mit der Opladener Gemeinde zusammenzutun. Die beiden Kirchen in Quettingen und Lützenkirchen sollen verkauft werden. Einen Interessenten für Lützenkirchen soll es auch schon geben. Die Gottesdienste werden langfristig in der Bielertkirche stattfinden. Dafür muss die aber erst saniert werden. Die Angebote für Senioren und Kinder in den jeweiligen Stadtteilen sollen laut evangelischer Kirchengemeinde von der Zusammenlegung nicht betroffen sein.

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