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Für ein Pilotprojekt haben 700 Apotheker in NRW eine entsprechende Fortbildung gemacht – doch es gibt auch Kritik. Den Ärzten wird der Impfstoff weggenommen, fürchtet der Hausärzteverband. Die Apotheker sind zu wenig qualifiziert, sorgt sich unser Leverkusener Ärztesprecher.
Die Apotheker selbst finden diese Einwände allerdings falsch. Nicht umsonst habe es Fortbildungen gegeben, heißt es – und von zu wenig Impfstoff könne aktuell sowieso keine Rede sein. „Wir erreichen mit diesem Angebot auch ganz andere Menschen“, so Leverkusens Apothekensprecher – nämlich die, die zu den Arzt-Öffnungszeiten nicht können oder noch nicht mal einen Hausarzt haben. Außerdem müsse das gemeinsame Ziel, die Impfquote zu heben, im Vordergrund stehen, heißt es.
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