
Zuletzt musste die Feuerwehr immer wieder einzelne Glutnester im Rohrsystem der Abluftanlage bekämpfen. Diese wurden mit einer Wärmebildkamera lokalisiert und dann von außen gekühlt oder gezielt gelöscht.
Seit Freitagnachmittag war die Feuerwehr mit Löscharbeiten beim Automobilzulieferer an der Schlebuscher Straße beschäftigt. Hier hatte in einer Halle ein Produktionsofen und ein großer Teil der angeschlossenen Lüftungsanlage gebrannt. Nach ersten Ermittlungen sollen alte Rußpartikel in den Rohren entflammt sein. Vermutlich aufgrund einer Fehlfunktion der Anlage.
Das Feuer drohte zwischenzeitlich auf weitere Produktionsanlagen überzugreifen, das konnte die Feuerwehr aber verhindern.
Der Kampf gegen das Feuer war für die Einsatzkräfte schwierig. Das Problem: Die betroffenen Rohrleitungen befanden sich in sieben bis acht Metern Höhe und waren für somit schlecht erreichbar. Zudem waren sie gut isoliert. Am Samstag hat sich die Feuerwehr daher Unterstützung bei Fachbaufirmen geholt.
Verletzt wurde bei dem Feuer niemand. Anwohner sollten am Freitag zur Sicherheit Fenster und Türen geschlossen halten. Luftmessungen haben aber keine Auffälligkeiten gezeigt. Eine Gefahr für die Bevölkerung habe nicht bestanden, sagt die Feuerwehr.
Wegen des Einsatzes war die Schlebuscher Straße lange Zeit voll gesperrt.