
Geplante Erhöhung der Grundsteuer in Leverkusen
Die Stadtverwaltung Leverkusen schlägt vor, die Grundsteuer deutlich anzuheben. Konkret soll der Hebesatz bei der Grundsteuer A von 375 auf 525 Punkte steigen, bei der Grundsteuer B sogar von 750 auf 1050 Punkte – und das rückwirkend zum 1. Januar 2026. Begründet wird der Schritt mit der angespannten Finanzlage der Stadt und dem laufenden Haushaltssicherungskonzept. Dieses sieht vor, sowohl Einnahmen zu erhöhen als auch Ausgaben zu senken, um den Haushalt langfristig zu stabilisieren.
Auswirkungen auf Haushalt
Laut Verwaltung würde die geplante Anpassung bereits im kommenden Jahr rund 16 Millionen Euro zusätzliche Einnahmen in die Stadtkasse bringen. Für Eigentümerinnen und Eigentümer bedeutet das: Die jährliche Grundsteuer dürfte je nach Immobilie deutlich steigen und kann über die Nebenkosten auch Mieterinnen und Mieter betreffen.
Zusätzlich sind ab 2031 weitere schrittweise Erhöhungen der Grundsteuer vorgesehen. Auch eine Beherbergungssteuer ab 2027 ist im Gespräch, während bei der Gewerbesteuer erst später kleinere Anpassungen geplant sind. Im Juli soll der Stadtrat über die Planungen der Stadt entscheiden.