Handel im Lockdown: Hohe Umsatzeinbußen

Rund 1.200 Menschen in Leverkusen sind im Handel beschäftigt - der Großteil von ihnen kann ab Mittwoch wohl zu Hause bleiben. Denn dann tritt der von Bund und Ländern beschlossene zweite Corona-Lockdown in Kraft.

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Die Schließungen von Friseuren und Nonfood-Geschäften führen laut dem Handelsverband Rheinland allein bei uns in Leverkusen zu Umsatzeinbußen von mehr als 24 Millionen Euro. Das treffe die Betriebe hart, denn die Tage vor Weihnachten würden zu den umsatzstärksten im ganzen Jahr zählen, so ein Sprecher. Um eine zukünftige Pleitewelle in der Leverkusener City zu verhindern müsse die Politik jetzt handeln und die Hilfsprogramme aufstocken. Viele Betriebe hätten sich nämlich noch gar nicht vom ersten Lockdown im Frühjahr erholt, so der Handelsverband. Er hofft auf Unterstützung der Kunden und appelliert zu Weihnachten Gutscheine für lokale Geschäfte zu verschenken.  

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