
Hausärzte reduzieren Corona-Impftermine
Die Ärzte in Leverkusen bieten immer weniger Impftermine an – die Gründe sind zu wenig Impfstoff und Frust über die Patienten. Laut Leverkusens Ärztesprecher Peter Travnik haben viele Ärzte ihre Impfzeiten reduziert und impfen nur noch einmal die Woche gegen das Corona-Virus.
Veröffentlicht: Dienstag, 07.12.2021 09:16
Einerseits sind Lieferprobleme beim Impfstoff von Biontech und Pfizer ein Problem für die Hausärzte. Die gelieferten Mengen reichten zwar für die ausgemachten Impftermine, zeitlich könnte man aber viel mehr impfen, sagt Leverkusens Hausärztesprecher. Andererseits sind die Impftermine selbst ein Knackpunkt: Die Hausärzte beobachten zunehmend, dass viele Patienten nicht zu ihren Impfterminen kommen – oft, weil sie nicht warten wollen und zu offenen, mobilen Impfaktionen gehen, ohne ihre Termine abzusagen. Für die Patienten macht das am Ende keinen Unterschied, für die Ärzte ist das aber ärgerlich, sagt der Hausärztesprecher.