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Hausärzte verzweifeln an Impf-Organisation
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Hausärzte verzweifeln an Impf-Organisation

„Die Situation ist schrecklich. Wir fühlen uns echt so richtig im Regen stehen gelassen.“ Das sagt Leverkusens Ärztesprecher Travnik zur aktuellen Impfbelieferung der Arztpraxen in unserer Stadt. Auf den Appell der Stadt an alle Leverkusener, sich für Erstimpftermine mit den Hausärzten der Stadt in Verbindung zu setzen, reagiert er ratlos. „Wir haben kaum für unsere jetzigen Patienten ausreichend Impfstoff“, so Travnik im Radio Leverkusen-Interview. Letzte Woche habe er 200 Impfdosen zugesagt bekommen, 50 seien letztlich angekommen, 150 Patienten habe er absagen müssen.

Veröffentlicht: Montag, 31.05.2021 12:58

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Die Patienten seien sauer – und zwar auf ihn, nicht auf das Gesundheitsministerium oder die Impfstofflieferanten. Die Mitarbeiter in den Hausarztpraxen müssten sich teilweise wüste Beschimpfungen anhören, so Travnik. Eine Perspektive sei nicht in Sicht, es bleibe jede Woche ein Glücksspiel, wieviel Impfstoff geliefert wird. Die Stadt könne da aber auch nichts für, so Travnik. Das müsse in Berlin geregelt werden. 

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