
Hitzewelle: So ist die Lage im Klinikum Leverkusen
Auch das Klinikum Leverkusen hat gerade mit der Hitze zu tun. Zum einen kommen viele Patienten mit Kreislaufproblemen, Überhitzung oder Dehydratation in die zentrale Notaufnahme. Zum anderen stellen die hohen Temperaturen auch die Mitarbeitenden und Patienten vor zusätzliche Herausforderungen.
Veröffentlicht: Freitag, 26.06.2026 14:12
Hitze-Patienten in der Notaufnahme
Insgesamt beobachtet das Klinikum in der zentralen Notaufnahme stabile Verhältnisse. Auch wenn es einen deutlichen Anteil an Patienten und Patientinnen mit Beschwerden in Folge der Hitze gibt. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Säuglinge und Kleinkinder sowie Menschen mit chronischen Herz-Kreislauf-, Lungen- oder Nierenerkrankungen, sagt das Klinikum. Auch Personen, die im Freien arbeiten oder Sport treiben, können bei großer Hitze gesundheitliche Probleme entwickeln. Grundsätzlich gelte: Jeder und Jede kann bei hohen Temperaturen Beschwerden bekommen, wenn zu wenig getrunken wird oder eine längere Belastung in der Sonne unterschätzt wird, so das Klinikum.
Hydration Breaks wie bei der WM
Die OP-Säle und Intensivstationen sind klimatisiert, in den anderen Bereichen versucht das Klinikum mit Lüften in den Morgenstunden und „Hitzerunden“ gegenzusteuern. Dabei wird besonders darauf geachtet, dass alle genug trinken. Ähnlich wie bei der Fußball-WM gibt es auch dort „Hydration Breaks“, also Trinkpausen. Und das rät das Klinikum auch uns: Genug trinken, körperliche Anstrengungen eher in die kühleren Morgen- oder Abendstunden verlegen und direkten Sonnenkontakt vermeiden.