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Der Borkenkäfer wütet im Bürgerbusch
© Radio Leverkusen
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Holzdiebstähle in den Wäldern

Brennholz ist aktuell mehr als doppelt so teuer wie sonst und sehr schwer zu bekommen. Das wird in den Wäldern in und um Leverkusen zu vermehrten Holzdiebstählen führen, so die Prognose unseres Försters. Denn Holz sammeln, um den hauseigenen Kamin als Heizung im Winter zu benutzen, sei schön und gut, aber nur dann erlaubt, wenn der Waldbesitzer sein OK gibt.

Veröffentlicht: Dienstag, 02.08.2022 07:41

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„Viele Leute wissen gar nicht, dass das Totholz, was sie auf ihrem Waldspaziergang sehen, irgendjemandem gehört“, so unser Förster Zimmermann. Viele fänden sich sogar noch hilfsbereit, wenn sie es mitnähmen. Doch gerade jetzt, wo heizen immer teurer wird, sind solche Leute vielen Waldbesitzern ein Dorn im Augen. Die möchten ihr Holz nämlich behalten und selbst vermarkten, so Zimmermann. Noch seien ihm in Leverkusen keine Fälle von größerem Holzdiebstahl bekannt. „Das wird aber kommen, da gehe ich fest von aus“, sagt er. 

Die Beschaffung von klassischem Brennholz steht aktuell nicht ganz oben auf der Prioritätenliste des Leverkusener Försters. Denn noch immer hätten er und die Waldarbeiter vor allem mit der Beseitigung toter Fichten zu tun, die dem Borkenkäfer zum Opfer gefallen sind. Dieses Nadelholz könne man theoretisch zwar auch verbrennen. Allerdings braucht man davon etwa die doppelte bis dreifache Menge, sagt Zimmermann. Außerdem sei es nicht für jeden Ofen geeignet. Nicht bestätigen kann unser Förster, dass das Brennholz wegen fehlender Lieferungen aus dem Osten fehlt – dieser Anteil sei eher gering, sagt er. 

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