
Homeoffice zum Energiesparen?
Mehr Homeoffice, um Energiekosten zu sparen – darauf setzen jetzt einige große Konzerne in Deutschland. Hintergrund sind die steigenden Gaspreise durch den Krieg in der Ukraine. Der Konsumgüterhersteller Henkel beispielweise schreibt in einer Mitteilung, die Temperatur in den Büros könne dann stark heruntergefahren werden, während die Mitarbeiter im Homeoffice normal Heizen. Auch in unserer Stadt ist das Thema angekommen.
Veröffentlicht: Dienstag, 12.07.2022 12:41
Beim Chemie-Riesen Lanxess ist die Rückkehr ins Homeoffice aktuell kein Thema, so eine Sprecherin. Die größten Energiekosten würden bei der Produktion anfallen. Mitarbeiter aus diesem Bereich könne man schlecht ins Homeoffice schicken.
Auch die Stadt will als Arbeitgeberin laut einer Sprecherin prüfen, ob man wieder mehr aufs Homeoffice setzt. Noch sei dazu aber nichts entschieden. Stand jetzt ist das Homeoffice für die Mitarbeiter nicht verpflichtend. Einen Zuschuss für diejenigen, die das Homeoffice nutzen und dadurch höhere Energiekosten haben, gibt es deshalb bisher nicht. Ähnlich sieht es bei Bayer aus: Mitarbeiter, die freiwillig von zuhause arbeiten, bekommen kein extra Geld, um die entstehenden Energiekosten auszugleichen.