
Immer noch Staupe-Fälle in Leverkusen
Gut drei Wochen nach einem bestätigten Staupefall in Leverkusen, werden dem Veterinäramt noch immer täglich Wildtiere mit Symptomen gemeldet. Zuletzt wurden in unserer Stadt wieder ein toter Mader und vier Füchse gefunden.
Veröffentlicht: Donnerstag, 23.01.2020 09:13
Erbrechen, Durchfall, Lähmungserscheinungen und Atemwegserkrankungen – das alles auf einmal bekommen Tiere, die sich mit dem gefährlichen Staupevirus angesteckt haben. Drei Füchse in Leverkusen mussten zuletzt von Jägern von ihrem Leid erlöst werden. Die Seuche ist unter Füchsen stark verbreitet.
Die meisten Fälle bekommen Bürger aber gar nicht mit, sagt das Veterinäramt. Hunde werden in der Regel im Zuge der Jahresimpfung gegen Staupe geimpft, die Gefahr, sich anzustecken ist laut Tierärzten eher gering.
Hauskatzen und Menschen sind nicht gefährdet.