
Immer noch zu wenig Regen
Der Regen der vergangenen Tage tut Natur und Talsperren in unserer Region gut – doch das reicht noch lange nicht. Wie das Landesamt für Natur und Umwelt sagt, müsste es bis Februar durchregnen, um das Minus in der Regenbilanz der vergangenen Monate auszugleichen.
Veröffentlicht: Donnerstag, 17.10.2019 04:20
Die großen Leidtragenden der Wasserknappheit sind die Wälder: Denn während sich kleinere Pflanzen mit kurzen Wurzeln schnell durch ein wenig Regen erholen, ragen Bäume viel weiter in die Erde hinein und brauchen länger zur Regeneration, so das Landesumweltamt.
Auch die Talsperren in unserer Region könnten noch Regen gebrauchen, sagt der Wupperverband. Die Große Dhünntalsperre, aus der wir unter anderem unser Trinkwasser beziehen, ist aktuell etwa zur Hälfte gefüllt. Die Wuppertalsperre nur zu etwa 37 Prozent. Das sei nicht viel, aber auch noch nicht dramatisch, so der Verband. Auswirkungen auf unser Trinkwasser hat die Wasserknappheit nicht.