
Impfkampagne kommt ins Stocken
In zwei bis drei Wochen könnten wir mehr Impfstoff übrighaben, als impfwillige Leverkusener – das ist die Prognose vom Leverkusener Hausärztesprecher. Der Grund: viele Leute haben für ihren Urlaub bereits ihre Zweitimpfung vorgezogen, indem sie sich selbst einen Termin dafür gemacht haben – das ist eine gefährliche Situation, sagt der Leverkusener Hausärztesprecher. Denn zum einen ist bei einer zu frühen Zweitimpfung der Impfschutz geringer, zum anderen sagen die Leute ihre ursprünglichen Termine meist nicht ab. Die Folge: Hausärzte und das Impfzentrum bleiben auf den extra dafür bestellten Impfstoffdosen sitzen.
Veröffentlicht: Mittwoch, 14.07.2021 03:48
Insgesamt ist das Impftempo in unserer Stadt stark gesunken: Für diese Woche sind 1.000 Impftermine gebucht, Anfang Mai waren es 2.000 am Tag. Die Stadt arbeitet gerade an Aktionen, um mehr Menschen zur Impfung zu bewegen: Zum Beispiel mit einer Drive-In-Impfung.