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Fußgängerzone Wiesdorf, Wiesdorf, Fußgängerzone, Symbolbild
© Benedikt Klein
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In Leverkusen gilt ab Montag die Notbremse

Ab Montag (29.3.) gilt in Leverkusen die Notbremse. Das hat Ministerpräsident Armin Laschet nach den Beratungen von Bund und Ländern angekündigt. Die Notbremse bedeutet die Rücknahme von bereits erfolgten Lockerungen wie Öffnungen von Geschäften, Museen und Sportanlagen, wenn die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen über 100 steigt. In Leverkusen liegt der Inzidenzwert inzwischen bei 106,3.

Veröffentlicht: Dienstag, 23.03.2021 05:48

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Konkret wird es ab nächster Woche also kein Click&Meet Konzept mehr in den Geschäften geben – Kunden können ihre vorbestellte Ware nur noch abholen.

Schulen und Kitas bleiben noch bis zu den Osterferien offen – ob danach wieder Präsenzunterricht bzw. Betreuung für alle stattfinden wird, ist unklar.

Ebenso unklar ist, ob es in Leverkusen bald auch schärfere Ausgangsbeschränkungen geben wird, etwa in der Nacht. Details von der Landesregierung dazu stehen noch aus. Körpernahe Dienstleistungen sind von der Notbremse wohl nicht betroffen. Friseure, Kosmetiker und Co. können nach den Beschlüssen von Bund und Ländern grundsätzlich weiterhin geöffnet bleiben.


Die Ergebnisse aus dem Bund-Länder-Gipfel sorgen für große Enttäuschung bei den Leverkusener Einzelhändlern, Restaurants und Hoteliers. Der Interessensverband Dehoga sagt, dass Hotel und Gastronomie schon wieder leer ausgegangen sind und kritisiert, dass es keine Öffnungsperspektive für die Branche gibt. Auch der Einzelhandelsverband spricht von einer wirtschaftlichen Katastrophe.


Ab Montag wird es in Leverkusen kein Termin-Shopping mehr geben. Die Händler müssen zurück zum Click&Collect Konzept. Ab nächster Woche gelten dann im Prinzip die Dinge, die schon vor dem 8. März erlaubt waren. Der Besuch beim Friseur und andere körpernahe Dienstleistungen bleiben demnach weiterhin möglich. Darüber freut sich die Kreishandwerkerschaft. Einzelhandelsverband und Dehoga vermissen dagegen eine Strategie, die nicht nur auf Inzidenzwerte schaut: Der Dehoga fordert, dass Restaurants für Geimpfte, Genesene und Getestete öffnen dürfen.

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