Infos rund ums Coronavirus in Leverkusen

Hier haben wir euch die wichtigsten Infos rund um das Coronavirus und seine Auswirkungen auf die Stadt Leverkusen gesammelt. Wir halten die Seite immer aktuell.

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Bürgertelefon zum Coronavirus

Die Stadt hat ein Bürgertelefon eingerichtet, das bei Fragen – auch medizinischer Art − rund um das Corona-Virus weiterhelfen soll. Es kann jedoch keine medizinische Fachberatung stattfinden.

Das Bürgertelefon ist ab sofort unter der Telefonnummer 0214 / 406 3333 zu folgenden Zeiten zu erreichen:

montags bis freitags von 8 Uhr bis 18 Uhr

samstags, sonntags und an Feiertagen von 10 Uhr bis 17 Uhr.

Zusätzlich könnt Ihr Euch auch unter der Email-Adresse corona@stadt.leverkusen.de mit euren Fragen rund um Corona an die Stadt wenden. Die Fragen werden zeitnah beantwortet, gerne auch telefonisch (bei Angabe der Telefonnummer).

Hier gibt die Stadt immer aktuelle Infos raus.

Masken

Überall dort, wo kein Mindest-Abstand von 1,5 Metern gewahrt werden kann, gilt Maskenpflicht. Dazu gehören zum Beispiel die Fußgängerzonen in Wiesdorf, Opladen und Schlebusch und die Marktplätze. Hier ist stets eine Maske zu tragen, auch Essen, Trinken und Rauchen ist verboten. Auch im Neuland-Park und im 150 Meter Umkreis rund um Schulen und Kitas gilt eine Maskenpflicht.

Treffen/Zusammenkünfte

Treffen sind nur noch mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes – bis maximal fünf Personen – gestattet. Kinder bis einschließlich 14 Jahre werden nicht dazugezählt.

Regelungen zu Silvester


Am 31. Dezember 2020 und am 1. Januar 2021 gilt ein Versammlungs- und Ansammlungsverbot. Der Verkauf von Silvesterfeuerwerk ist in diesem Jahr komplett verboten. Außerdem gilt in einigen Bereichen der Stadt ein Böllerverbot. Details dazu findet ihr im Amtsblatt.

Fallzahlen

Hier gibt es immer die aktuellen Corona-Fallzahlen in NRW - auch aus Leverkusen.

Quarantäne und Kontaktverfolgung

Die Quarantäne betrifft Kontaktpersonen und Reiserückkehrer aus Risikogebieten. Sie müssen vorsorglich erstmal in Quarantäne und sich seit August verpflichtend auf das Corona-Virus testen lassen. Erst wenn ein negativer Corona-Test vorliegt, dürfen sie wieder am öffentlichen Leben teilnehmen.

Menschen, die sich in häuslicher Quarantäne befinden, werden - sofern nötig - von der Stadt mit Lebensmitteln versorgt. Die Malteser können mit einem Fahrzeug der Feuerwehr auch zu Verdachtspersonen hinfahren und die Coronatests mobil durchführen.

Hier hat die Stadt umfangreiche Infos zusammengestellt, wie man mit einem Risikokontakt oder einem positiven Test umgehen soll.

Prof. Dr. Stefan Reuter vom Klinikum Leverkusen erklärt was in Quarantäne zu beachten ist, wann man einen Arzt rufen sollte und wofür sie überhaupt gut ist.

Corona-Tests in Schulen und Kitas

Das Konzept sieht vor, dass sich alle Beschäftigten an den öffentlichen und privaten Schulen sowie in der Kindertagesbetreuung freiwillig auf das Corona-Virus testen lassen können. Das betrifft Beschäftigte in der Kindertagesbetreuung (Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegepersonen) und Beschäftigte an den Schulen (Lehrpersonal, Beschäftigte des Offenen Ganztags, sonstiges sozial-/pädagogisches und nicht-pädagogisches Personal). Die Kosten für die Testungen übernimmt das Land Nordrhein-Westfalen.


In Leverkusen betrifft dies rund 1500 Mitarbeitende in der Kindertagesbetreuung und rund 1900 Lehrende und weitere Beschäftigte an den Schulen. Die Testungen können grundsätzlich wie oben beschrieben über die Hausärzte/Synlab-Container abgewickelt werden.

 

Klinikum

Das Klinikum hat eine Diagnostik-Station auf seinem Gelände eingerichtet. Darin sollen Verdachtsfälle schneller getestet werden. Das Klinikum sieht sich gut auf die erwartete Ausbreitung des Virus vorbereitet. Gegebenenfalls könnte es seine Kapazitäten für stationäre Quarantänefälle noch erweitern, so ein Sprecher des Klinikums. Infos vom Klinikum rund ums Virus gibt es hier.

Hier gibt Prof. Dr. Stefan Reuter des Klinikums Leverkusen wichtige Informationen zum Coronavirus und gibt Tipps zum richtigen Verhalten.

Prof. Dr. Stefan Reuter, Leiter der Infektiologie am Klinikum Leverkusen erklärt, warum es jetzt so wichtig ist zu Hause zu bleiben und sich zu schützen.

Schulen, Kitas, Tagespflegeeinrichtungen

Ab dem 14. Dezember ist die Präsenzpflicht in Schulen ausgesetzt. Schüler von der 1. bis zur 7. Klassen können bzw. sollen zuhause bleiben. Ab der 8. Klasse gibt es für alle nur noch Unterricht auf Distanz. Die Weihnachtsferien sind in diesem Jahr verlängert. Sie starten am 18. Dezember und enden am 08. Dezember.

Genauere Infos gib es hier.

Eltern von kleineren Kindern werden darum gebeten, ihre Kinder wenn möglich zuhause zu betreuen. Die Betreuung in Kitas und Tagespflegeeinrichtungen soll es aber weiter geben.

Hier gibt es genaue Infos vom Land.

Angesichts der aktuellen Herausforderungen, vor denen viele Familien und in besonderem Maße Alleinerziehende stehen, weist das Frauenbüro auf eine Krisen-Hotline des Verbandes alleinerziehender Mütter und Väter hin, die vom NRW-Familienministerium gefördert wird. Hier sind ab sofort kostenlose Beratungen unter 0201 82 774-799 möglich. Der konfessionslose Verband setzt sich bundesweit für die Belange Alleinerziehender ein: https://www.vamv.de

Öffentlicher Nahverkehr

Auch in Bussen und Bahnen gilt die Maskenpflicht. Wer sich nicht daran hält riskiert ein Bußgeld von bis zu 150 Euro. Die Wupsi bittet alle Fahrgäste darum, wenn möglich auf Handytickets zurückzugreifen, um den Kontakt zwischen Fahrgästen und Busfahrern möglichst gering zu halten.

Geschäfte und Dienstleistungen

Ab dem 16. Dezember gibt es wieder einen harten Lockdown. Der Einzelhandel muss bis zum 10. Januar komplett schließen. Ausgenommen von der Schließung sind Supermärkte, Drogerien, Getränkemärkte, Apotheken, Reformhäuser, Sanitätshäuser, Babyfachmärkte, Tankstellen, Banken und Sparkassen sowie Poststellen, Kioske und Zeitungsverkaufsstelle und Weihnachtsbaumverkäufe.

Auch Frisöre, Kosmetik- und Nagelstudios, Massage-Studios, Tätowierer und Piercer dürfen im Lockdown nicht öffnen.


Restaurants, Bars, Kneipen

Gastronomiebetriebe bleiben bis vorerst 10. Januar geschlossen, sie dürfen aber Lieferdienste und einen Abholservice anbieten.

Hier findet Ihr eine Übersicht über Restaurants, Bars und Kneipen, die diesen Service anbieten.

Veranstaltungen

Veranstaltungen sind bis vorerst 10. Januar verboten.

Die Leverkusener Jazztage finden trotzdem statt - allerdings ohne Publikum und nur als Livestream.

Hilfe für Unternehmen

Die Corona-Kirse trifft auch viele Unternehmen - vor allem kleinere und mittelständische bangen um ihre Existenz. Die Wirtschaftsförderung Leverkusen hat auf ihrer Homepage zusammengestellt, welche wichtigen Ansprechpartner und Anlaufstellen es für sie gibt.

Zudem steht Unternehmerinnen und Unternehmern ab sofort ein WfL-Ansprechpartner zu allen Fragen rund um das Thema COVID-19 zur Verfügung. Diese kontaktieren gerne Rainer Bertelsmeier (Tel. 0214 8331-0 E-Mail: info@wfl-leverkusen.de).

Kirchen und Gemeindeleben

Die evangelischen Kirchen haben ihre Gottesdienste bis auf weiteres abgesagt. In katholischen Kirchen finden Gottesdienste nur noch mit Anmeldung und unter strengen Hygieneauflagen statt. Für die Weihnachtsgottesdienste und Krippenwege bzw. Krippenspiele haben sich viele Gemeinden verschiedene Online-Alternativen ausgedacht.

Die Begegnungsstätte "Einfach da" hat eine telefonische Beratung gestartet. Jeder, der Lust auf eine Unterhaltung über Gott und die Welt hat, kann sich immer montags bis donnerstags von 10 – 12 Uhr unter der Telefonnummer 0214 / 8923683 melden. 

Der Telefonische Besuchsdienst des Diakonischen Werkes Leverkusen bietet regelmäßige und vertrauensvolle Telefonate an, um die Kommunikation- auch in Quarantäne- aufrecht zu erhalten. Tel 0214-382777; annette.echstenkaemper@diakonie-leverkusen.de

Hilfsangebote

Hier haben wir für euch verschiedene Hilfsangebote aus Leverkusen zusammengestellt.

Interview mit Prof. Dr. Stefan Reuter

Der Chef der Infektiologie am Klinikum Leverkusen hat bei uns in der Sendung eure Fragen beantwortet. Hier könnt ihr die Interviews noch mal nachhören.

© Radio Leverkusen
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Mehr Infos

Hier findet Ihr immer alle aktuellen Meldungen aus Leverkusen rund um den Coronavirus.

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