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Islamistin aus Leverkusen angeklagt
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Symbolbild
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Islamistin aus Leverkusen angeklagt

Die Bundesanwaltschaft hat eine mutmaßliche IS-Anhängerin aus Leverkusen angeklagt. Der Frau werden unter anderem Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen. Wann der Prozess am Düsseldorfer Landesgericht startet ist noch unklar. Die Anklageschrift liegt aber schon vor.

Veröffentlicht: Mittwoch, 23.12.2020 05:37

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Der Frau aus Leverkusen wird vorgeworfen, 2015 zusammen mit ihrer erst dreijährigen Tochter ins Hoheitsgebiet des IS in Syrien ausgereist zu sein. Über ein Heiratsbüro soll sie dann ein hochrangiges IS-Mitglied geheiratet haben, das ebenfalls aus Deutschland ausgereist war. Dafür bekam sie vom IS eine Wohnung gestellt. In der Wohnung soll Nurten J. zwei Kalaschnikows griffbereit gehabt haben. Zudem habe sie über eine halbautomatische Pistole verfügt. Außerdem wird ihr vorgeworfen, dass sie die Dienste einer vom IS versklavten Jesidin genutzt habe. Ende Juli war sie nach Deutschland zurückgekehrt und verhaftet worden.

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