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Jugendamt hat viel zu tun
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Jugendamt hat viel zu tun

Nach dem schweren Kindes-Missbrauchsfall von Lügde und dem zuletzt aufgedeckten Kinderporno-Netzwerk in Bergisch Gladbach sind die Menschen bei uns in der Stadt offenbar in Alarmbereitschaft. Laut Leverkusens Kinder- und Jugenddezernent Marc Adomat, sind in diesem Jahr deutlich mehr Verdachtsfälle von Kindeswohlgefährdung beim Jugendamt angezeigt worden.

Veröffentlicht: Montag, 30.12.2019 05:36

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Die Leute sind sensibler, natürlich. Es wird viel mehr öffentlich gemacht. Aber es ist natürlich auch, dass sich an dieser Stelle etwas verändert. Es hat sich auch gesellschaftlich etwas verändert, durch neue Medien, muss man einfach sagen. Es sinken auch Hemmschwellen insgesamt. Also von daher muss das ganz genau beobachten. Und es wird ja auch viel im präventiven Bereich gemacht, weil es eben da ist, weil es bewusst ist, auch in der Politik.

Im letzten Jahr musste das Leverkusener Jugendamt laut einer Statistik des Landes insgesamt 330 Verdachtsfällen nachgehen. In 17 Fällen waren die Kinder tatsächlich akut gefährdet. 

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