
Kältegang muss Arbeit einstellen
Die Maßnahmen der Stadt zur Eindämmung der extrem hohen Coronazahlen treffen jetzt auch den Kältegang. Aus einer Mail der Stadt an den Verein geht hervor, dass eine Fortführung des Projektes erst ab einer Inzidenz von unter 100 wieder möglich sei – danach möge der Kältegang einen neuen Antrag stellen.
Veröffentlicht: Dienstag, 11.05.2021 08:38
Die Unterstützer des Kältegangs haben bereits eine Petition gegen dieses Vorgehen gestartet – und auch der Verein selbst ist entsetzt. Er will die Hilfsbedürftigen bei uns in der Stadt nicht im Stich lassen, deswegen wird jetzt auf Hochtouren nach Alternativen gesucht. Auslöser für das Verbot der Stadt ist das Fest des Fastenbrechens gewesen, das der Kältegang in Zusammenarbeit mit den Moscheen in Leverkusen organisiert – durch die offensive Einladung des Vereins rechnet die Stadt dort mit vielen Menschen.
Der Kältegang sagt, er habe zu dieser Aktion alles so geplant wie bisher auch: Die Speisen müssen mitgenommen und dürfen nicht vor Ort verzehrt werden, die Corona-Schutzmaßnahmen, die bisher ergriffen wurden, sollten auch weiterhin gelten. Insofern sei die Argumentation der Stadt nicht nachvollziehbar.