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Karneval: Wenig Einsätze, große Corona-Sorgen
© Radio Leverkusen
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Karneval: Wenig Einsätze, große Corona-Sorgen

„Es war fast schon erschreckend ruhig“ mit diesen Worten bilanziert die Kölner Polizei die Einsatzlage am Karnevalsauftakt. Die rund 1.100 Einsatzkräfte haben strategisch früh eingegriffen, um aufkeimende Auseinandersetzungen zu verhindern. Bis 20 Uhr wurden 57 Strafanzeigen gestellt. 15 davon wegen Körperverletzung, drei Sexualdelikte.

Veröffentlicht: Freitag, 12.11.2021 05:38

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Auch der Kölner Rettungsdienst meldet mit rund 100 Einsätzen bis 18 Uhr weitaus weniger Einsätze, als in den letzten Karnevalsjahren.

Die Altstadt rund um den Heumarkt war schon frühzeitig voll ausgelastet, noch voller war es aber im Zülpicher Viertel. Dort haben vor allem junge Menschen gefeiert. Zwar unter 2-G-Regeln – aber oft ohne Abstand und Maske.


Der Karnevalsaftakt ruft deutschlandweit viel Kritik auf den Plan. Der Leverkusener Gesundheitsexperte Karl Lauterbach erwartet eine "Corona-Monsterwelle" auf Deutschland zu rollen, schrieb er auf Twitter. Weltärztechef Montgomery nannte die Bilder aus Köln entsetzlich.

Kölns Oberbürgermeisterin Reker verteidigte das jecke Treiben. Man hätte den Menschen nicht noch einmal klar machen können, auf Karneval zu verzichten, so Reker. Die Stadt Köln schrieb in einer Pressemitteilung am Abend, dass man sehr zufrieden sei mit dem Karnevalsauftakt.

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