
Das sei eine verheerende Nachricht für die Mitarbeiter und die Innenstädte, sagt Ameln. Die Mitarbeiter gehen nach der Schließung in eine Transfergesellschaft. Das heißt, können zunächst weiter beschäftigt oder weitergebildet werden.
Oberbürgermeister Richrath nennt die Schließung dramatisch für Leverkusen. Mit dem Kaufhof verliere die Innenstadt einen wichtigen Anlaufpunkt. Nun müsse man aufpassen, dass der betroffene Teil der Fußgängerzone nicht vollkommen dunkel werde.
Auch Frank Schönberger von der Werbegemeinschaft Wiesdorf nennt das Aus für die Galeria Kaufhof eine Katastrophe für Leverkusen. Man müsse nun in erster Linie den Mitarbeitern helfen, sagt Schönberger. Die Schließung hinterlasse eine große Lücke in der Leverkusener Innenstadt. Es sei ganz schwierig, einen Ersatz zu finden.
Deutschlandweit müssen 62 von 172 Galeria-Kaufhof-Filialen zumachen. Damit droht deutschlandweit rund 6000 Mitarbeitern der Verlust des Arbeitsplatzes.
Galeria Karstadt Kaufhof war in eine schwere Krise geraten. Durch die Corona-Pandemie rechnet der Konzert in den nächsten Jahren mit Umsatzeinbußen von bis zu 1,4 Milliarden Euro.