
Keine Olympia-Bewerbung für KölnRheinRuhr
Leverkusen als Teil der olympischen Spiele – das wird es in absehbarer Zeit doch nicht geben. Der Deutsche Olympische Sportbund hat sich am Samstagnachmittag für München und gegen die Region KölnRheinRuhr als Deutschen Olympia-Bewerber entschieden.
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Damit haben wir zwar gegen den Favoriten verloren, trotzdem sind die Akteure bei uns in der Stadt enttäuscht. Sie hatten sich einige positive Effekte von Olympia bei uns erhofft, z.B. für die Wirtschaft.
Bei einem Bürgerentscheid im Vorfeld hatten bei uns in der Stadt 62,7 Prozent für die Olympia-Bewerbung gestimmt - in der gesamten Region waren es sogar rund 66 Prozent.
Schwächen der NRW Bewerbung
Im Vorhinein hatten sich München und unsere Region ein Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert. NRW hatte als Bewerber vor allem mit einem nachhaltigen Konzept, einer guten Infrastruktur und einer hohen Dichte an teils spektakulären Sportstätten gepunktet. Allerdings gilt NRW auch als staureichstes Bundesland. Zudem gibt es regelmäßig Probleme bei der Bahn. Kritiker hatten deshalb vorab bezweifelt, dass Sportlerinnen und Sportler die Wettkampfstätten problemlos und pünktlich erreichen können.
Weiterer Bewerbungsprozess
Der jetzige Bewerber München muss sich international nun gegen mögliche Bewerber wie Indien und Katar behaupten. In Europa gibt es unter anderem Olympia-Pläne aus Budapest und Istanbul. Auch Madrid, der Norden Großbritanniens und die Toskana prüfen Bewerbungen.