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Rheinufer, Rhein, Leverkusen ,Chempark, Bayer, Symbolbild
© Benedikt Klein
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Keine zusätzlichen Warnschilder am Rhein

Heiße Temperaturen, der Wunsch nach Abkühlung - immer wieder beklagt die DLRG, dass Leute im Rhein schwimmen gehen und sich damit in Lebensgefahr bringen. In den sozialen Netzwerken werden deswegen Rufe nach mehr Warnschildern an den Leverkusener Rheinufern laut. Doch dafür fühlt sich offenbar niemand so recht zuständig.

Veröffentlicht: Montag, 17.08.2020 12:16

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Die Aufstellung solcher Warnschilder wäre eigentlich klare Sache des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt – nur der Auftrag, der müsste von der Stadt Leverkusen kommen, so eine Sprecherin des Amts. Die wiederum sieht die Notwendigkeit nicht. Im Gegensatz zu Köln gebe es in Leverkusen keine richtigen Strände am Rhein, die zum Baden einladen. Die Schilder prophylaktisch aufzustellen, das halte man für nicht wirksam, heißt es von der Stadt.

Köln sieht das wohl anders: Dort gibt es nach den gehäuften Badeunfällen der letzten Jahre über 30 große Tafeln mit Rettungsring, die auf die Badegefahr hinweisen und den genauen Standort für Hilferufe anzeigen. Die Leverkusener Feuerwehr musste in den vergangenen drei Sommern insgesamt elf Mal ausrücken, weil Menschen im Rhein verunglückt waren.

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