Kinderarzt: Jugendliche werden instrumentalisiert

„Sich als Jugendlicher impfen lassen oder sich nicht impfen lassen. Beide Entscheidungen können richtig sein.“ Das sagt Leverkusens Kinderarztsprecher Stephan von Landwüst. Er kritisiert, dass aktuell in der Öffentlichkeit unnötig Druck auf die Gruppe der 12 bis 17-Jährigen gemacht werde.

© Pixabay

Landwüst appelliert an Eltern und Jugendliche sich für eine Entscheidung von einem Kinderarzt oder einer Kinderärztin beraten zu lassen. Je nach Einzelfall kann eine Impfung gegen Covid für Jugendliche Sinn machen oder auch nicht, sagt er. Und: Egal wie sich Kind und Eltern entscheiden, beide Entscheidungen seien okay.

Die Impfstoffe von Biontech und Moderna für die Altersklasse 12 bis 17 seien nicht umsonst zugelassen – gleichzeitig sei das Risiko für diese Altersgruppe, schwer an Covid zu erkranken eher gering, eine Impfung also nicht unbedingt nötig. Landwüst kritisiert, dass Jugendliche aktuell für die Impfkampagne instrumentalisiert würden. Man müsse sich vielmehr auf die 18 bis 59-Jährigen konzentrieren.

Weitere Meldungen