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Kindesmissbrauch: Mehr Verdachtsfälle gemeldet
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Kindesmissbrauch: Mehr Verdachtsfälle gemeldet

Das Thema “sexueller Missbrauch von Kindern” ist durch die großen Pädophilen-Netzwerke von Lügde und Bergisch Gladbach präsenter denn je – das merkt auch der Leverkusener Kinderschutzbund. Der Beratungsbedarf wegen Verdachtsmomenten in Kitas und Schulen nimmt immer mehr zu. Das zeigt der aktuelle Jahresbericht des Vereins.

Veröffentlicht: Montag, 12.10.2020 04:34

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Die neuen Zahlen in dem Bericht sind aus dem letzten Jahr. Der Kinderschutzbund hat hier insgesamt fast 740 Beratungsgespräche geführt. Wie viele davon speziell auf das Thema “Sexueller Missbrauch von Kindern” zurückzuführen sind will der Verein aus Datenschutzgründen nicht sagen – nur so viel: Die Fälle steigen - und das deutlich, so ein Sprecher. Die Menschen bei uns in der Stadt seien aufmerksamer und sensibler – gerade solche im direkten Umfeld des Kindes. Genau hier findet sich laut dem Leverkusener Kinderschutzbund aber auch oft der Täter: Verwandte, Freunde, Vereinsbetreuer. Auch das Jugendamt der Stadt hat in dem Zusammenhang immer mehr zu tun. Es würden immer mehr Verdachtsfälle gemeldet.


Das Kinder- und Jugendtelefon ist von Montag bis Samstag von 14.00 bis 20.00 Uhr und Montag, Mittwoch, Donnerstag von 10.00 bis 12.00 Uhr unter den kostenfreien Rufnummern 116 111 und 0800 – 111 0 333 zu erreichen.

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