
Klinikum: Kuscheltiere gegen die Einsamkeit
Auf der Intensivstation am Klinikum in Schlebusch sind ab sofort Puppen und Kuscheltiere im Einsatz. Das Krankenhaus will damit das Wohlbefinden der Patienten steigern, die unter der Corona-Isolation und dem aktuellen Besuchsverbot leiden.
Veröffentlicht: Dienstag, 23.02.2021 05:21
Der Einsatz der Kuscheltiere ist laut Klinikum keine Spielerei. Er sei vor allem für demenzkranke Patienten hilfreich: Durch kneten, knuddeln und kuscheln der Plüschtiere werden unruhige Hände beruhigt, sagen die Klinikum-Ärzte. Das sei besser, als wenn Patienten ihre Schläuche herausreißen. Außerdem habe sich gezeigt, dass sich die isolierten Patienten besser fühlten, wenn sie sich um etwas kümmern könnten. Die Kuscheltier-Idee kommt von einer Ärztin der Intensivstation. Die Tiere und Puppen wurden daraufhin alle von einer privaten Spenderin selbst genäht.