
Klinikum zieht Bilanz nach Hochwasser-Katastrophe
40 Millionen Euro Schaden – diese traurige Bilanz zieht das Klinikum in Schlebusch nach der Flutkatastrophe vor knapp zwei Wochen. Die Versicherung kommt für den Schaden maximal zur Hälfte auf, für den Rest ist das Krankenhaus auf Hilfe vom Land angewiesen. Diese hat Gesundheitsminister Laumann dem Klinikum bereits zugesichert.
Veröffentlicht: Montag, 02.08.2021 09:17
Unterdessen dauern die Aufräumarbeiten weiter an: Erst in zwei Wochen sollen die zerstörten Räume endgültig vom Schlamm befreit sein. In einigen Bereichen gibt es auch noch Probleme mit dem Strom, der IT und anderen Versorgungsleitungen. Unwiderruflich zerstört wurden die Onkologische Tagesklinik und die Apotheke. Die Verantwortlichen wollen die Einrichtungen aus Schutz vor erneutem Hochwasser nicht wieder an selber Stelle aufbauen. Gleiches gilt für die Notstromaggregate. Erfreulich ist laut Klinikum, dass trotz der Zerstörung aktuell wieder mehr als 460 Patienten behandelt werden. Die Operationssäle seien inzwischen auch wieder gut ausgelastet.