
Kommunaler Ordnungsdienst im Corona-Dauereinsatz
Streifen in der Fußgängerzone, Einsätze zu Ruhestörungen oder Kontrollen von Gaststätten – eigentlich hätten das die Schwerpunkte des Kommunalen Ordnungsdienstes in Leverkusen sein sollen. Der ist Ende des Monats ein Jahr im Dienst – und hatte da vor allem mit Corona zu tun, so die Stadt.
Veröffentlicht: Montag, 18.01.2021 05:16
Vor allem eins haben die 14 Mitarbeiter des KOD im vergangenen Jahr auf der To Do Liste gehabt: Dafür sorgen, dass die Coronaschutzmaßnahmen eingehalten werden. Und damit hatten sie gut zu tun: 775 Menschen mussten Bußgelder bezahlen, sei es wegen Maskenverstößen, Quarantäneverstößen oder unerlaubten Menschenansammlungen. Allein in der vergangenen Woche hat es wieder über 300 Kontrollen gegeben.
Die Zusammenarbeit mit der Polizei laufe gut, bilanziert die Stadt das erste Jahr des KODs. Die Einsätze, die 2020 nichts mit Corona zu tun hatten, waren vor allem Kontrollen von Schulhöfen und deren Umgebung und die Bestreifung der Fußgängerzonen und Parks.