
Klar ist: Bevor die Anlage wiederaufgebaut und in Betrieb gehen kann, muss die Unglücks-Ursache restlos aufgeklärt sein. Ein Gutachter ermittelt gerade, was genau passiert ist und wie man eine solche Explosion in Zukunft verhindern kann. Die Bezirksregierung wird das bei der Neu-Genehmigung berücksichtigen und zum Beispiel Auflagen und deren Überwachung verschärfen. Auch die Hochspannungsleitung entlang der Anlage soll noch mal überprüft werden. So müsse zwingend ein Spezialist in der Nähe sein, der diese Leitung im Notfall erden kann.
Auch der Chempark-Betreiber Currenta will seine Lehren aus dem Unglück ziehen. Gerade bei der Kommunikation sei Luft nach oben. Ein Vertreter von Greenpeace forderte sogar, den Standort insgesamt in Frage zu stellen. Trotz hoher Sicherheitsstandards könne man nicht jedes Risiko ausschließen.