
Konzept für mehr bezahlbaren Wohnraum
Leverkusen hat zu wenig Flächen für bezahlbaren Wohnraum – und dem will die Verwaltung jetzt den Kampf ansagen. Deswegen sollen sämtliche Grundstücke, die der Stadt gehören, nur noch als Erbbaurecht vergeben werden.
Veröffentlicht: Freitag, 05.03.2021 09:38
Das heißt: Die Flächen bleiben in städtischer Hand, die Gebäude, die darauf entstehen, gehören aber jemand anderem, der die Stadt für das Grundstück bezahlt.
Wenn die Stadt die Grundstücke behält, hat sie auch die Kontrolle darüber, was darauf entsteht: Sie will zum Beispiel Rabatte für Bauprojekte, die den Klimaschutz fördern oder für Kitas und Pflegeeinrichtungen geben. Auch Familien mit geringerem Einkommen könnten bevorzugt Grundstücke bekommen. Weil man sich den Kauf für das Grundstück spart, ist das Bauen nach Erbbaurecht für viele eine kostengünstigere Option – vergleichbar mit einer langjährigen Miete. Die Laufzeit soll bei Neuverträgen bei 80 Jahren liegen.
Bereits jetzt gibt es viele Erbbauverträge in Leverkusen – für sie will die Verwaltung jetzt die Konditionen verbessern.