
Korruptionsaffäre um Leverkusener Häftling hat Folgen für NRW-Justiz
Nachdem in der JVA Euskirchen ja aufgefallen ist, dass Justizbeamte unter anderem von einem Leverkusener Gefangenen bestochen wurden, durchleuchtet ein Experten-Team jetzt die Strukturen in unseren NRW Gefängnissen. Sie sollen konkrete Verbesserungen erarbeiten.
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Justizministerium will Vertrauen in Gefängnisse stärken
In Euskirchen wird gegen mehrere Justizbeamte ermittelt. Sie sollen Häftlinge – darunter auch ein Mitglied einer bekannten Leverkusener Großfamilie – bevorzugt behandelt, vor Kontrollen gewarnt und unerlaubte Freigänge ermöglicht haben. Auch andere Gefängnisse in der Region weisen aktuell Sicherheitsmängel auf. Das Experten-Team soll schon im kommenden Monat die ersten Ergebnisse vorlegen. Es geht auch darum, den Ruf der Gefängnisse und der nicht-korrupten Mitarbeiter zu beschützen, sagte heute NRW Justizminister Benjamin Limbach.