
Kreishandwerkerschaft findet Azubi-Mindestlohn falsch
Das Bundeskabinett hat beschlossen, dass Azubis einen Mindestlohn bekommen sollen – das ist ein Fehler, sagt die für Leverkusen zuständige Kreishandwerkerschaft. Immer wieder sei die Rede davon, dass Azubis von diesem Geld ihren Unterhalt finanzieren und "davon leben" müssen.
Veröffentlicht: Donnerstag, 16.05.2019 03:48
Azubis seien aber keine vollen Arbeitskräfte, deshalb sei das Geld auch nur als finanzielle Unterstützung gedacht und nicht als Gehalt. Auch Studenten erhalten kein Geld für ihre Ausbildung, sagt die Kreishandwerkerschaft - der Vergleich mit fertigen Mitarbeitern hinke. Außerdem zahle das Handwerk in unserer Region längst mehr als den Mindestlohn.
Das allerdings in feste Regeln zu pressen, sei falsch: Die Entscheidung müsse bei den Unternehmen bleiben, die das Geld durch ihre Kundenaufträge auch erstmal wieder einnehmen müssen.