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Krischer spricht sich gegen Autobahnausbau aus
© Stadt Leverkusen
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Krischer spricht sich gegen Autobahnausbau aus

Der Ausbau der Autobahnen 1 und 3 in unserer Stadt ist noch zu verhindern – diese Hoffnung ist bei der Stadt Leverkusen zumindest ein bisschen größer geworden. Dazu beigetragen hat jetzt ein Besuch von NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer. 

Veröffentlicht: Donnerstag, 27.10.2022 07:13

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Konstruktiv und sachlich ist das Gespräch gewesen, heißt es von der Stadt. 40 Vertreter aus Politik, Verwaltung und von Bürgerinitiativen haben daran teilgenommen. NRW-Verkehrsminister Krischer habe zugesichert, dass die Landesregierung auf der Seite von Leverkusen stehe, heißt es. Die Verkehrsbelastung sei jetzt schon extrem, ein weiterer Autobahnausbau deshalb nicht hinnehmbar und dazu auch noch unzeitgemäß, hat Krischer laut Stadt gesagt. Krischer wolle sich weiter da für Leverkusen einsetzen, wo letztlich die Entscheidungen in Sachen Autobahnausbau getroffen werden: auf Bundesebene. Krischer wollte sich am Donnerstagnachmittag selbst ein Bild von der aktuellen Situation machen und hat einen persönlichen Austausch angeboten. Oberbürgermeister Richrath hat dem Treffen optimistisch entgegen geblickt:

In Sachen Autobahnausbau sind wir mit der Landesregierung im Interesse der Stadt Leverkusen seit langem in einem konstruktiven Austausch. Denn für Leverkusen kann es nur ein „Keinen Meter mehr!“ geben.

Der Bund sieht einen oberirdischen Ausbau der Autobahnen A1 und A3 auf acht Spuren vor. Befürchtet wird noch mehr Lärm und Dreck als sowieso schon. Das Bündnis "Keinen Meter mehr!" wünscht sich die Verlegung der Autobahn in einen Tunnel. 

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