
Kritik an Corona-Maßnahmen im Chempark
Der Chempark wehrt sich gegen Kritik an seinen Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus. Zuletzt hatten Mitarbeiter dem Betreiber Currenta vorgeworfen, dass die zuletzt eingeführten Fiebermessungen am Werkseingang Augenwäscherei seien. Auch das viele “nah an nah Arbeiten” in einigen Betrieben sei viel zu riskant, so die Kritik, die unsere Redaktion erreicht hat.
Veröffentlicht: Freitag, 03.04.2020 11:39
Currenta selbst sieht sich und die Betriebe in Sachen Sicherheit dagegen gut aufgestellt. “Wir tun alles, um unsere Mitarbeiter so gut es geht zu schützen - und wir halten uns bei allen Maßnahmen an die Empfehlungen von Experten wie dem Robert-Koch-Institut", heißt es von Currenta.
Ergänzend dazu habe jeder Betrieb eigene, passende Schutzmaßnahmen. Viele der insgesamt 30.000 Mitarbeiter am Standort Leverkusen sind noch im Einsatz, sie produzieren zum Beispiel Medizinprodukte, die in der aktuellen Krise unverzichtbar sind.
Currenta rät Mitarbeitern, die zur Risikogruppe gehören, dringend mit ihren Vorgesetzten zu sprechen. Alle Betriebe seien sensibilisiert und angehalten bei Risikofällen individuelle Lösungen mit ihren Mitarbeitern zu finden.