
Das Stadtmarketing will jetzt mit den Händlern und Werbegemeinschaften in Wiesdorf, Schlebusch und Opladen sprechen. Es will wissen, ob sie die 2G-Bändchen denn künftig trotzdem weiter nutzen wollen. Die vergangenen Wochen hätten gezeigt, dass die Bändchen auf beiden Seiten grundsätzlich sehr gut angekommen sind.
"Das ist die Angst vor der eigenen Courage", kommentiert Marcus Otto vom Handelsverband für Leverkusen die geringe Lockerung der Corona-Regeln für den Einzelhandel. Dass 2G jetzt nur noch stichprobenartig kontrolliert werden soll, sei für die Einzelhändler kaum eine Erleichterung.
Echte Erleichterung werde dem Leverkusener Einzelhandel wohl erst der Frühling bringen, sagt Otto:
"Wir gehen davon aus, aus der Erfahrung im vergangenen Sommer, dass mehr Sonnenschein im Frühling auch die Lebensfreude zurückbringt und die Frequenzen in den Innenstädten wieder steigen. Wir hoffen, dass es in Zukunft keine schlimmeren Varianten des Corona-Virus geben wird."
Am 16. Februar beraten die Länder wieder über die Corona-Maßnahmen. NRW-Ministerpräsident Wüst hat in Aussicht gestellt, dass 2G im Einzelhandel dann enden könnte. Wüst wollte bei der nächsten Ministerpräsidenten-Runde einen schrittweisen Plan für mehr Perspektiven beraten.