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Kritik an Hochwasser-Gutachten
© Radio Leverkusen-Hörerin Gina
Die Wupperbrücke in Opladen.
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Kritik an Hochwasser-Gutachten

Der Wupperverband hat bei der Hochwasserkatastrophe vor einem Jahr keine fahrlässigen Fehler gemacht – zu diesem Ergebnis kommt zwar ein Gutachten, dass der Verband selber in Auftrag gegeben hat. Ein Anwalt aus Wuppertal will das so aber nicht stehen lassen und übt massive Kritik.

Veröffentlicht: Donnerstag, 14.07.2022 11:45

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Das Gutachten ist nicht objektiv und nicht wissenschaftlich genug, sagt Rechtsanwalt Frank Adolphs. Er vertritt knapp 300 Geschädigte der Flutkatastrophe. Für ihn ist es eine Frechheit, wie das Gutachten entstanden ist: die Wissenschaftler der Uni Aachen konnten lediglich die Daten verwenden, die sie vom Wupperverband bekommen haben. Er habe mit seinen Mandanten ein ganzes Jahr lang auf das Gutachten gewartet, so der Anwalt. Die Staatsanwaltschaft habe ebenfalls darauf gewartet und deshalb kaum ermittelt. Der Wupperverband kümmert sich um die Talsperren in der Region und überwacht Flusspegel.


 

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