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Kritik an Kulanzregel von Deutscher Bahn
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Kritik an Kulanzregel von Deutscher Bahn

Unter vielen Bahnkunden in unserer Stadt herrscht aktuell großer Unmut. Viele Reisende können ihre gebuchten Tickets wegen der aktuellen Pandemie-Lage schon wieder nicht in Anspruch nehmen. Grund dafür sind etwa Beherbergungsverbote am Zielort oder Ausgangsbeschränkungen in Risikogebieten wie Leverkusen. Der Fahrgastverband Pro Bahn appelliert an die Deutsche Bahn ihre Kulanzregelung zu verlängern.

Veröffentlicht: Freitag, 16.10.2020 08:23

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Wer im Frühjahr seine Bahntickets coronabedingt umbuchen musste, kann bis zum 31. Oktober seine Zugfahrt antreten. So sieht es die Kulanzregel der Deutschen Bahn vor. Wegen der aktuellen Pandemie-Lage ist dieses Datum aber viel zu kurzgegriffen, kritisiert der Fahrgastverband. Er appelliert an die Deutsche Bahn ihre Kunden mehr im Blick zu haben. Gruppen zum Beispiel dürfen ihre Reise aktuell gar nicht antreten, wenn in Risikogebieten wie Leverkusen scharfe Ausgangsbeschränkungen gelten. Der Fahrgastverband Pro Bahn rät Betroffenen sich an die Verbraucherzentrale zu wenden. Ob es eine rechtliche Handhabe gibt, sei aber unklar. Auch die Bahn habe in der Corona-Pandemie extreme Umsatzeinbußen hinnehmen müssen.

Die Deutsche Bahn sagte auf Radio Leverkusen Nachfrage, dass man zum jetzigen Zeitpunkt nicht plane die Kulanzregel zu verlängern. Bis Ende des Monats könne sich das aber noch ändern, so eine Sprecherin. Bis Ende Oktober sei eigentlich genug Zeit gewesen die Fahrt nachzuholen, so die Bahnsprecherin weiter. Im Rahmen der Corona-Sonderkulanz habe man seit Beginn der Pandemie die Stornierung und flexible Nutzung von rund fünf Millionen Fahrten ermöglicht.

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