Kritik an Unterbringung der Rettungsflieger
Katastrophal und miserabel – so beschreiben Kölner Politiker aktuell die provisorische Container-Unterbringung der Rettungsflieger in Köln. Die sind auch für Leverkusen zuständig. Einige Stimmen aus der Politik werfen der Kölner Stadtverwaltung Untätigkeit vor.
Veröffentlicht: Mittwoch, 20.02.2019 13:11
„Es kann nicht sein, dass die Menschen, die unsere Leben retten, in derart schlechten Verhältnissen arbeiten müssen“ - diese Worte kommen aus der Kölner Politik. Mitglieder des Kölner Gesundheitsausschusses hatten sich die Lage vor Ort angeguckt. Sie sprechen unter anderem von defekten Sanitäranlagen und Hygienemängeln. Außerdem würden die Klimageräte im Winter nicht ausreichend wärmen und im Sommer nicht ausreichend kühlen.
Die Kölner Stadtverwaltung weist die Kritik von sich. Neue Klimageräte seien bereits bestellt. Mängel oder Defekte in den Containern seien nicht bekannt, so ein Sprecher. In den nächsten Wochen sollen zwei zusätzliche Container, für mehr Ruhemöglichkeiten aufgestellt werden.
Erst wenn klar ist, wo der neue Rettungshubschrauber-Landeplatz langfristig hinkommt, könnten größere Maßnahmen ergriffen werden. Für den neuen Landeplatz ist auch der Flugplatz Kurtekotten im Gespräch.