
Lage in den Krankenhäusern ist bisher nicht dramatisch
Der Infektiologe des Klinikums Leverkusen warnt vor den Corona-Öffnungen Anfang April. Dadurch könnte sich die aktuelle Lage erheblich verschärfen. Schon jetzt müssen in vielen NRW-Krankenhäusern wieder OPs verschoben werden, weil viele Mitarbeiter coronabedingt ausfallen.
Veröffentlicht: Mittwoch, 23.03.2022 15:04
Bei den Krankenhäusern in unserer Stadt ist die Lage bisher zum Glück nicht ganz so dramatisch. Im Klinikum in Schlebusch ist die Ausfall-Quote coronabedingt zwar weiter hoch, allerdings auf einem gleichbleibenden Niveau. Sodass sich die Situation in letzter Zeit nicht verschlimmert hat, heißt es. Bisher konnte man den Betrieb allerdings nur so gut aufrechterhalten, weil die Mitarbeitenden teilweise Überstunden machen oder ihren Urlaub verschieben. Ähnlich sieht es im St. Remigius und im St. Josef Krankenhaus aus. Hier könne man die personellen Ausfälle nur dank der hohen Einsatzbereitschaft der Mitarbeiter noch gut ausgleichen. Man schaue sich die Situation aber inzwischen wieder jeden Tag genau an und plane darum kurzfristig. Bislang laufen OPs und Untersuchungen in den drei Krankenhäusern normal weiter.