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Lagebericht zur Natur: Es muss sich was tun!
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Lagebericht zur Natur: Es muss sich was tun!

Blaumeise, Star, Mehlschwalbe... sie alle verschwinden immer mehr aus Leverkusens Gärten. Das sind die ersten Zwischenergebnisse der diesjährigen Vogelzählung. Im heute vorgestellten Lagebericht zur Natur in Deutschland zeigt sich aber auch: Nicht nur hier muss in Sachen Naturschutz etwas geschehen.

Veröffentlicht: Dienstag, 19.05.2020 13:20

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Zu viel Dünger, zu viele Pestizide und riesige Felder mit wenig Abwechslung - die intensive Landwirtschaft bei uns im Land macht unserer Tierwelt zu schaffen. Neben den Vögeln leiden auch Käfer, Libellen und Schmetterlinge zunehmend unter fehlenden Lebensräumen. 

In Leverkusen werden deshalb seit letztem Jahr vermehrt Blühwiesen gepflanzt. Außerdem hat der BUND bei uns in der Stadt mit Blick auf den Sommer jetzt dazu aufgerufen, dass sich alle Leverkusener einen Baum in ihrer Nähe suchen, um dafür zu sorgen, dass er in den heißen Monaten des Jahres genug Wasser bekommt.

Tipps dazu fassen die Naturschutzverbände folgendermaßen zusammen:

Die beste Zeit zum Gießen sind die frühen Morgenstunden, dann kann der in der Nacht abgekühlte Boden Feuchtigkeit am besten absorbieren. Alternativ kann auch in den späten Abendstunden gegossen werden, wenn die Sonne bereits untergegangen ist.
Ausgewachsene Bäume sollen einmal pro Woche mit zwei bis drei Eimern Wasser gegossen werden, wenn möglich natürlich mit Regen- oder Brauchwasser. Einmal wöchentlich eine große Menge Wasser zu gießen ist effektiver als täglich eine kleine Menge, denn nur so erreicht das Wasser auch die tiefen Wurzeln.
Ältere Bäume sollten unter der Baumkrone, aber mit etwas Abstand zum Stamm gegossen werden. Denn ihre Wurzeln breiten sich ähnlich wie ihre Zweige in der Baumkrone sehr weitläufig unter der Erde aus. Anders ist es bei jungen Bäumen. Diese werden mit einer relativ kleinen Wurzel eingepflanzt und können das Wasser deswegen nur nah am Stamm aufnehmen.
Weil die Erde um die Straßenbäume herum verdichtet ist, sollte das Wasser außerdem nicht auf einmal vergossen werden. Ein Eimer Wasser lockert die Erde erst einmal auf. Danach kann das restliche Wasser besser einsickern und kommt dort an, wo es hin soll: an die Wurzeln. Gießringe um den Baum können das Wasser länger in Baumnähe halten, oftmals ist ein Ring aus Erde rund um den Baum schon ausreichend.
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