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Landgericht verurteilt IS-Kämpferin
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Landgericht verurteilt IS-Kämpferin

Im Prozess gegen eine mutmaßliche IS-Terroristin und Syrien-Rückkehrerin aus Leverkusen ist am Mittag das Urteil gefallen. Das Düsseldorfer Landgericht hat die 35-jährige unter anderem wegen Kriegsverbrechen und Beteiligung an Verbrechen gegen die Menschlichkeit verurteilt.


Veröffentlicht: Mittwoch, 21.04.2021 12:00

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Die Frau aus Leverkusen muss für 4 Jahre und 3 Monate ins Gefängnis. Damit liegt das Strafmaß knapp unter dem, das die Bundesanwaltschaft für die Frau gefordert hatte. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die Frau sich 2015 mit ihrer damals 3-jährigen Tochter in Syrien dem islamischen Staat angeschlossen hat. Sie soll eine Jesidin als Sklavin gehalten haben, die ihr Haus putzen musste. Die hatte in dem Prozess auch ausgesagt und die 35-jährige belastet. Sie berichtete unter anderem davon, dass die kleine Tochter der Angeklagten durch Luftangriffe traumatisiert, und von ihrer Mutter geschlagen worden sei. Die Angeklagte hatte vor Gericht ein Teilgeständnis abgelegt, und sich bei der Jesidin entschuldigt.

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