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Stele mit Bayer-Logo und dem Schriftzug „Headquarters“. Im Hintergrund Bäume und Teile des Hauptquartiers von Bayer
© Finn Geßner
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Leverkusen: Bayer AG kritisiert Monheimer Absage für Campus

Die Monheimer Entscheidung zum Bayer 04-Campus ist ein „verheerendes Signal“ für die Wirtschaft. Das schreibt die Bayer AG in einer Stellungnahme. Der Stadtrat hatte am Mittwoch (15.07.) der Prüfung der Pläne mehrheitlich eine Absage erteilt.

Veröffentlicht: Donnerstag, 16.07.2026 13:10

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Die Kritik, die Bayer äußert, ist mehr als deutlich. Die Entscheidung des Rates sei ein „verheerendes Signal für den Wirtschaftsstandort Monheim“, so Bayer, die ja auch in Monheim schon Arbeitgeber sind. Ganz besonders kritisiert das Unternehmen, dass sich der Rat nicht mal zu einer ergebnisoffenen Prüfung entschieden hat. Der Rat hätte die Baupläne also nicht durchgewunken, sondern ledigliche rmöglicht, dass die Pläne von Bayer 04 nochmal untersucht und weitere Gutachten erstellt werden.

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Bayer AG kritisiert "Machtkämpfe"

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Die Absage sei für die Wirtschaft ein schlechtes Signal, zumal Bayer bis zu 150 Arbeitsplätze vor Ort schaffen wolle. Die Bayer AG betont da natürlich den wirtschaftlichen Aspekt. In der Stellungnahme heißt es: „Unternehmen brauchen verlässliche Rahmenbedingungen und eine Politik, die die Interessen des Gemeinwohls in den Mittelpunkt stellt“. Machtkämpfe seien da keine Hilfe. Ob Bayers Aussagen aber wirklich Druck auf die Entscheidungsträger ausüben ist fraglich.

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Ablehnende Parteien sind weiter gesprächsbereit

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CDU, SPD und Grüne im Monheimer Stadtrat, die zusammen eine Mehrheit bilden, hatten eine weitere Planung abgelehnt. Sie äußerten jedoch Bereitschaft, weiter mit Bayer 04 zu sprechen - unter der Voraussetzung, dass der Club seine Pläne ein weiteres Mal anpasst und die Fläche nochmal verkleinert.

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