
Leverkusen: Bayer unterstützt Holocaust-Gedenkstätte
Bayer möchte sich mit seiner Vergangenheit aus der NS-Zeit auseinandersetzen und aus der Geschichte lernen. Deshalb wird der Leverkusener Konzern Fördermitglied im deutschen Freundeskreis der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem.
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Der Freundeskreis unterstützt die Gedenkstätte in Jerusalem unter anderem bei Erinnerungs- und Bildungsarbeit und setzt sich gegen Antisemitismus und Diskriminierung ein. Bayer will die Zusammenarbeit außerdem für wissenschaftlichen Austausch und weitere Bildungsprojekte nutzen.
Eigene NS-Vergangenheit
Hintergrund der Aktion ist die eigene Geschichte: Bayer gehörte während der NS-Zeit zur I.G. Farben, einem Zusammenschluss großer deutscher Chemieunternehmen, für den auch Tausende Menschen Zwangsarbeit leisten mussten. An den damaligen Niederrhein-Standorten waren es rund 16.000 Menschen. In Leverkusen gibt es bereits einen Erinnerungsort für die Zwangsarbeiter der damaligen I.G. Farben.